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Most recents (7)

Mehr Staat bringt nicht mehr Gerechtigkeit.

#SagenWasIst ⬇️ (1/13)
Der interne Wahlkampf der SPÖ bringt uns aktuell eine mediale Debatte über den Wohlstand und die soziale Gerechtigkeit in unserem Land. Darin wird etwa die Einführung einer 32-Stunden-Woche bei gleichem Gehalt oder eines generellen Mindestlohns gefordert. (2/13)
Bei der Salzburger Landtagswahl konnte die KPÖ durch ausgerufenen Klassenkampf gegen teure Mieten überraschende Erfolge verbuchen. Die Devise lautet immer: noch mehr Staat, weniger privat. Wenn man dieser Diskussion folgt, könnte man den Eindruck gewinnen, (3/13)
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Haben Sie schon mitbekommen, dass die Doktorarbeit von Christine Aschbacher kein Plagiat ist? ⬇️
Im Jänner 2021 berichteten sämtliche österreichische Tageszeitungen eine Woche lang über meine Ministerkollegin, die in ihrer Abschlussarbeit angeblich gegen die Regeln der Wissenschaft verstoßen habe. /2
Über zwei Jahre später stellte nun eine Kommission der slowakischen Universität fest, dass es sich garnicht um ein Plagiat gehandelt hat. /3
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Ich bin sehr Politiknah aufgewachsen. Schon als ich vier war hatte meine Mutter mit mir zusammen Wahlprogramme besprochen. Gefragt wen ich wählen würde. "Du lebst mit deren Entscheidungen sehr viel länger als ich" hatte sie gesagt. "Überleg dir gut wem du deine Stimme gibst". Ich
Habe auch gelernt dass der Staat dazu da ist mich zu schützen. Deshalb gibt es die Polizei. Rechte. Pflichten. Unter anderem deshalb zahle ich Steuern. Ich habe gelernt dass manchmal, wenn Kriesen zu groß werden, der Staat eingreifen muss. So dass man zum Beispiel irgendwann
Vorgeschrieben bekam, dass Autos einen Katalysator haben müssen um sauberer zu fahren.

Jetzt tritt der Staat die Gesundheit der Bevölkerung mit Füßen. Und wofür? Weil eine Partei die kaum 10% gewählt haben dass so will? Oder für den eigenen Machterhalt? Ist es euch das wirklich
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In Kasachstan gehen die Menschen heute Abend zu Hunderttausenden auf die Straßen, um gegen das korrupte Regime zu demonstrieren, das sie seit 31 Jahren (und spätestens seit 2004 diktatorisch) regiert.
Selbstverständlich schlägt die Diktatur mit aller Härte zurück.
Während das Regime in einigen Teilen des Landes die Lage mit massivem Einsatz von Blendgranaten und Gas unter Kontrolle gebracht hat, scheint sie in anderen Gegenden die Kontrolle verloren zu haben. Davon zeugen brennende Polizeiautos und offenbar bewaffnete Demonstranten. ImageImage
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Ich habe drei „Reportagen“ von #Relotius aus Bosnien und Albanien gelesen und sie stehen stellvertretend für alles was in der Berichterstattung über Südosteuropa falsch läuft. In diesem Thread versuche ich zu erklären, warum ich das so sehe.
Die Themen: Klar, in Albanien geht es um eingeschworene Jungfrauen und Blutrache, in Bosnien um Krieg. Genau die Klischeethemen, die der mitteleuropäische Leser mit dem Balkan verbindet. Statt Komplexität darzustellen, werden die Klischees der Leser bestätigt.
#Relotius hat offensichtlich keine Ahnung von der Region, trotzdem gibt er sich als großer Welterklärer. Er schafft ein Balkanbild, dass mit der Realität vor Ort nichts zu tun hat. Edwards Saids Orientalism lässt grüßen.
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#SagenWasIst 1: Vor 10 Jahren war ich SPIEGEL-Redakteur. Von nichts und niemand habe ich in meiner Laufbahn als Journalist so viel gelernt wie von der Arbeit mit den Leuten der SPIEGEL-Dok (Johannes, Janine u.v.m.): Ringen um Details, Nachschärfen von Wörtern, Sätzen, Passagen.
#SagenWasIst 2: Die Leute von der SPIEGEL-Dok waren sturznüchterne Eitelkeitsbremsen und hilfreiche Pedanten, die jedes kleine Detail hinterfragten und deshalb von manchen SPIEGEL-Redakteuren als nervige Faktenknechte gesehen wurden #Relotius #Spiegel
#SagenWasIst 3: Aber ihre Arbeit beruhte immer auf Vertrauen. Wenn ein Redakteur (m/w) auf etwas beharrte, das sie nicht nachprüfen konnten, ging es durch und wurde eigens markiert („vom Autor so gewollt“). #Relotius #Spiegel
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Journalistin bei der ZEIT hatte in e. Text ein Interv. mit mir suggeriert, das es nie gab. Meine Recherchen gab sie als ihre aus u. war sogar zu blöd zum Abschreiben. Die Wiener Zeitung löschte den (wortgl.) Text, entschuldigte sich. ZEIT änderte nur "Interviewteil". #sagenwasist
Bild 1 zeigt die Originalfassung ("sagt"). Bild 2 zeigt den "auf Beschwerde hin" überarbeiteten Text. Hier wird nun dargelegt, dass das Zitat aus einem meiner Beiträge stammt. #sagenwasist
Nachfolgendes Bild 1 zeigt den Originaltext. Bild 2 zeigt den Zeit-Artikel. Man beachte das Wort "Massengesellschaft"!
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